7 großartige Laufbücher, die Ihren Trainingsplan optimieren

Gar nicht einfach.
Laufbücher gibt es wie Sand am Meer.

Ausrüstung, Lauftechnik oder Ernährung? Was ist am wichtigsten?

Vorbereitung ist alles. Ohne sportmedizinische oder sportwissenschaftliche Hintergründe kann Ihr Training ineffizient sein und Sie brauchen mehr Zeit, bis Sie ihr Trainingsziel erreichen können.

Egal ob Marathon oder 10km-Lauf,
egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener,
egal ob Senior oder Schüler.

Um das Optimum aus Ihrem Trainingsplan herauszuholen, finden Sie wichtige Teilziele, interessante Fakten und großartige Hinweise aus Trainingslehre und Trainingswissenschaft in den folgenden 7 Laufbüchern.

Buch #1:
Marquardt: 88 Dinge, die ein Läufer wissen muss:
Typische Irrtümer und neueste Erkenntnisse.
Mythen, Gerüchte und Lauftipps: Prägnant und kurz werden typische Irrtümer und Fehlannahmen angesprochen und richtig gestellt. Auf diese Weise erfährt der Leser, was tatsächlich richtig ist und erhält dafür auch  Begründungen von einem Mediziner mit Humor und ohne erhobenen Zeigefinger.

Buch #2:
Marquardt: Die Laufbibel:
Das Standardwerk zum gesunden Laufen. (mit DVD)
Aktuelle sportmedizinische Ergebnisse sind in diesem Grundlagenbuch verständlich erklärt. Über 500 Seiten  wird der Leser nicht nur über Methodik und Didaktik des Laufens, sondern u.a. über den Laufstil und die -haltung informiert. Begründungen für Tipps und Hinweise sind meistens in allen Abschnitten zu finden.

Buch #3:
Steffny: Optimales Lauftraining:
Vom Einstieg bis zum Halbmarathon – Bewährte Trainingspläne vom Profi.
Ein rundum gutes und ausführlich beschreibendes Buch vom „Lauf-Papst“ Herbert Steffny. Steffny versteht es, die Zielgruppen Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen zu bedienen, indem er auf Ernährung, Lauf-ABC und erste Hilfe bei laufsportbedingten Verletzungen eingeht. Viele Trainingspläne zu unterschiedlichen Zielen und von verschiedenen Leistungsniveaus ausgehend ergänzen dieses Buch sinnvoll.

Buch #4:
Steffny: Das große Laufbuch:
Vom richtigen Einstieg bis zum Marathon.
Auf fast 400 Seiten geht Steffny in 15 Kapiteln auf die wichtigsten Grundlagen des Laufens ein: Ausrüstung, Motivation, Kräfitungs- und Stabilisierungsübungen und v.a. auf die Biologie des Laufens (Energiegewinnung etc.) und Cool-Down, was nicht in jedem Buch zu finden ist.

Buch #5:
Zintl & Eisenhut: Ausdauertraining.
Grundlagen. Methoden. Trainingssteuerung.
In diesem Buch finden Sie alle wichtigsten Informationen auf der Basis von sportwissenschaftlichen und sportmedizinischen Grundlagen – stets mit (eher älteren) Quellenangaben. Aktuelle sportwissenschaftliche Literatur wird eher selten verwendet, was den Grundlagen keinen Abbruch tut. Es ist im Lehramtsstudium ein sehr gutes Grundlagenbuch, was sich v.a. für Vereinstrainer und (Sport-)Lehrer lohnt, da viele Aspekte schnell, visuell und einfach zu erfassen sind. Wer sich über für eine Abhandlung aktueller(e) Studien interessiert, sollte sich Lore of Running (2002) von Timothy Noaktes ansehen.

Buch #6:
Friel: Die Trainingsbibel für Triathleten.
In diesem Buch lernt man wie ein maßgeschneidertes und individuelles Trainingsprogramm unter dem Aspekt des Multisports erstellt werden kann. Auch Anpassungen während des Trainings – oder Trainingsausfalls – werden berücksichtigt. Diesem Punkt werden zwei Kapitel gewidment und zeigt den Fokus auf. Es ist leicht verständlich geschrieben und und bietet logische Details. So geht Friel z.B. auch auf die Leistungsmessung, Ernährung und auf sinnvolles Krafttraining ein.

Buch 7:
Konopka: Sporternährung.
Grundlagen, Ernährungsstrategien, Leistungsförderung.
Konopka konzentriert sich auf Fakten zur Sporternährung und lenkt nicht – wie in vielen Gesundheitszeitschriften – mit bunten Bildern ab. Es finden sich konkrete Tips, die sinnvoll begründet sind, und einige praxisorientierte Hinweise sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene, da genau erklärt wird, was interessierte Läufer wissen müssen.

 

BONUS-Empfehlung:
Bischoff: Lauf, du Sau.
Geschichten vom Laufen.
Mit viel Selbstironie und Humor beschreibt Bischoff, wie der läufersiche Alltag aussehen kann: Trainingseinheiten zwischen Frau und Kindern oder Männer und Verletzungen. Kurze und unterhaltende Geschichten, die auf humoristische Art das Umfeld des Läufers näher beschreiben. Manche Kapitel sind nur zwei Seiten lang, was das Lesen sehr angenehm macht. Es werden keine läuferischen Tipps und HInweise gegeben.